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Sterilisation

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Sterilisation Beschreibung

  • Wussten sie, dass Arztpraxen und Krankenhäuser in 5 verschiedene Arten der Sterilisation unterteilen?
  • Wussten sie, dass es Gas-, Heißluft-, Dampf-, Plasma-, und Strahlensterilisation gibt?

Sterilgut Management

Als Sterilgutmanagement – bezeichnet man den Kreislauf der einzelnen und funktional getrennten Aufbereitungsbereiche für Sterilgüter.
Der Weg des Sterilgutes beginnt mit der Annahme und durchläuft dann mehrere Stationen von der Aufbereitung von der „unreinen“ Seite bis zur „reinen“ Seite, bis das Sterilgut dann letztendlich wieder als steril freigegeben ist.
Als gesetzliche Grundlage für die Sterilgut-Aufbereitung dient Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV). „Gemäß § 4 MPBetreibV sind die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten mit geeigneten, validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Sicherheit und Gesundheit von Patienten, Anwendern und Dritten nicht gefährdet wird.“

Der Prozess der Vorreinigung und Sterilisation von Praxis- und Operationsinstrumenten umfasst mehrere Schritte, hier ein Überblick:

Vorreinigung:

Die Praxis- und Operationsinstrumente werden mit der W&H Multidem Sprühpistole von groben und sichtbaren Verunreinigungen wie Blut oder Gewebereste befreit. Die Sprühpistole führt idealerweise entkalktes Wasser, um keine Kalkablagerungen auf den heiklen Instrumenten zu hinterlassen. Außerdem werden Stericlin Reinigungsbürsten und Pads verwendet, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Die Bürsten haben unterschiedliche Größen und Formen für die vielfältigen Instrumente und auch Hohlrauminstrumente.

Desinfektion:

Anschließend werden die Instrumente in eine Instrumentenwanne zur Desinfektion eingelegt. Die Instrumentenwannen sind in verschiedenen Größen mit Ablauf Ventil und Deckeln erhältlich. Dem Wasser in der Wanne werden spezielle Desinfektions- und Reinigungsmittelwie z.B. Gigasept® instru AF oder auch das HELIZYME West von B.Braun beigefügt. Nach einer kurzen Einwirkzeit (Produktabhängig- Die empfohlenen Konzentrationen und Einwirkzeiten des Desinfektionsmittels sind gemäß den Herstellerangaben einzuhalten) werden die Instrumente mit dem Sieb der Wanne herausgehoben und erneut mit der Sprühpistole abgespült, um Reste der Desinfektionsmittel von den Instrumenten zu entfernen.

Trocknung:

Die sorgfältige Trocknung der nun gereinigten Instrumente ist sehr wichtig, um die Bildung von Rost oder Korrosion zu verhindern. Die Siebe der Einlegewannen haben spezielle Abtropflöcher und Ablagevorrichtungen, um eine gleichmäßige Trocknung zu gewährleisten.

Einschweißfolien oder Container:

In Folge werden die trockenen Instrumente mit Stericlin Einschweißfolien oder Taschen für die Sterilisation und Lagerung verpackt. Die speziellen zertifizierten Stericlin Folien werden in verschiedensten Größen und Varianten angeboten, um für alle Größen und Produkte eine sichere Sterilisation zu ermöglichen. Die dichten Schweißnähte für den Verschluss können mit dem Einschweißgerät SEAL schnell erledigt werden. Für OP-Sets und Zubehör werden auch passende Container verwendet. Stericlin Einschweißfolien werden verwendet, um die sterilisierten Instrumente vor erneuter Kontamination zu schützen. Stericlin Containerlabels werden auf den Verpackungen angebracht, um wichtige Informationen wie das Verfallsdatum, den Inhalt und das Sterilisationsdatum zu kennzeichnen.

Sterilisation:

Die verpackten Instrumente werden in ein Sterilisationsgerät wie z.B. das W&H Lara Sterilisationsgerät geladen. Der Sterilisationsprozess erfolgt entweder mit Dampf (Autoklav) oder mit chemischen Gasen wie Ethylenoxid, je nach den Anforderungen der Instrumente. Das Sterilisationsgerät verwendet spezifische Parameter wie Temperatur, Druck und Zeit, um eine vollständige Sterilisation zu gewährleisten. Die genaue Dokumentation ist nach MDR verpflichtend. Moderne Geräte wie Lisa von W&H erfüllt alle gesetzlichen Sicherheitsanforderungen.

Überwachung:

Nach dem Sterilisationsprozess werden die sterilisierten Instrumente auf Verpackungsschäden oder Anzeichen von Kontamination überprüft. Außerdem mit einer Etikette aus dem Etikettendrucker versehen für die genaue Dokumentation der Sterilisation. Die Lagerung sollte sauber und trocken sein.

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Stefanie Kaiser | MAS | DGKS

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